Lama auf Blatt

Neuweltkameliden

Lamas und Alpakas sind kleine, höckerlose Kamele und gehören im Gegensatz zu den Altweltkameliden (Trampeltier und Dromedar) zur Gattung der Neuweltkameliden. 

Sie sind ursprünglich in den südamerikanischen Anden beheimatet. Das Alpaka stammt von der Wildform Vinkunja ab, während das Lama aus dem Guanako gezüchtet wurde. Eine Kreuzung aus Lama und Alpaka nennt man Huarizo.

Sozialverhalten

Neuweltkamliden sind Herdentiere mit einem ausgeklügelten Sozialverhalten: Sie kommunizieren auch über mehrere Meter Entfernung non-verbal durch ihre Körpersprache und Mimik miteinander.

Bei Rangordnungs-/ oder Futterstreitigkeiten kommt es manchmal zum berühmt-berüchtigten Spucken; diese Spucke ist aber weder ätzend noch anderweitig gefährlich, sondern riecht lediglich unangenehm. Gut sozialisierte Tiere sehen den Menschen dabei nicht als Artgenossen an, sodass es nur in  Ausnahmesituationen wie bei Bedrohung, oder wenn man zwischen zwei streitenden Tieren steht, zu einem Anspucken von Menschen kommt. Selbst dann ist aber nach einer Dusche alles wieder vergessen ;-)

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Körperkontakt

Beim Umgang mit Neuweltkameliden ist es wichtig zu wissen, dass die Fohlen ("Crias") nach der Geburt nicht, wie es bei anderen Säugetieren der Fall ist, trockengeleckt werden. Aus diesem Grund haben sie keine positiven Assoziationen mit Körperkontakt. Sie betreiben auch im Erwachsenenalter keine gegenseitige Körperpflege oder Kontaktliegen. Im Umgang mit dem Menschen lernen sie Berührungen zu dulden, sind in der Regel aber keine "Kuscheltiere", die dauerhaft beschmust werden möchten. Durch ein be­stimmtes Training nach Marty Mc Gee Bennett sind unsere Tiere Berührungen gewohnt und genießen sie zum Teil sogar. Im Allgemeinen sind Lamas und Alpakas sehr ruhige und friedliche Tiere.

Nahrung

Lamas und Alpakas gehören zu den Wiederkäuern und sind was die Fütterung angeht recht empfindlich: Ihre Nahrung sollte aus Heu und Gras bestehen und mit speziellem Mineralfutter ergänzt werden. Getreide, Obst und Gemüse führen sehr schnell zu einer gefährlichen Übersäuerung des Magens und langfristig zu Magengeschwüren, die tödliche Folgen haben können. Daher sollte man auf die Gabe solcher Futtermittel möglichst ganz verzichten. 

Als Wiederkäuer verfügen Neuweltkameliden nur im Unterkiefer über Zähne; im Oberkiefer befindet sich (wie bei Rindern) eine Kauplatte.

Heufütterung Lamas und Alpakas
Lama Benni mit Sattel

Wolle

Die Domestizierung der heutigen Neuweltkamliden begann schon ca. 3000 v.Chr., wobei Lamas vor allem als Lastentiere Verwendung fanden und Alpakas zur Wollgewinnung gezüchtet wurden. Alpakas müssen auf Grund ihres schnellen Wollwachstums einmal järlich geschoren werden, bei Lamas kann es auch ausreichend sein, nur die Rücken- und Bauchpartie zu scheren und alle zwei Jahre eine Ganzkörperschur vorzunehmen. Durch die besondere Faserbeschaffenheit (das Wollfett, Lanolin, fehlt) sind keine Allergien gegen Lamas und Alpakas bekannt.

Presse

shz 20190303

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